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Christuskirchengemeinde on tour…“

Gemeindeausflug nach Nördlingen und ins Nördlinger Ries
am 14. Oktober 2017

Am 14. Oktober heißt es auch in diesem Jahr wieder: Christuskirchengemeinde on tour.

Das Ziel des Gemeindeausflugs ist in diesem Jahr die ehemals freie Reichsstadt Nördlingen.

„Nördlingens mittelalterlicher Stadtkern ist wohl einzigartig auf der Welt,“ sagt die Stadt von sich. Und weiter: „Die rundum begehbare Stadtmauer, der Kirchturm „Daniel“, von dem nach wie vor jeden Abend der Türmer seinen Wachruf „So, G`sell, so“ ruft und das mittelalterliche Stadtbild, wertvolle Kunstschätze und interessante Museen werden sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen“

In der Mitte der „Romantischen Straße“, in der einmaligen Landschaft des Rieses, die vor etwa 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstand, liegt die Stadt. Über Jahrhunderte durch die wehrhafte Stadtmauer beschützt, hat die Altstadt ihr mittelalterliches Stadtbild bewahrt.

Bei der Führung am Vormittag durch die romantischen, verwinkelten Gassen, auf den historischen Marktplätzen und an reizvollen Brunnen, lassen wir uns zurückversetzen in die Zeiten der Lodweber, Gerber und Färber.

Nach der Mittagspause besichtigen wir die St.-Georgskirche, eine spätgotische Hallenkirche. Bereits 1427 fiel der Entschluss zum Bau des Gotteshauses. Bis der Bau vollendet war, dauerte es jedoch noch bis zum Jahr 1505.

Im Zuge der Reformation wurde die Kirche in den Jahren 1523/25 zur evangelischen Stadtkirche.

Der Glockenturm, liebevoll „Daniel“ genannt , gilt als das Wahrzeichen von Nördlingen. Bevor man die Stadt erreicht, ist er schon weithin sichtbar. Er kann besichtigt werden, es erfordert allerdings etwas Kondition, die vielen Stufen zu ersteigen.

Zum Abschluss unseres Besuches in Nördlingen begeben wir uns zurück in die Urzeit.

Im RiesKraterMuseum erfahren wir genaues über die Entstehungsgeschichte des Ries. Der Name „Ries“ leitet sich vom Namen der römischen Provinz „Raettia“ ab.

Das Nördlinger Ries ist nahezu kreisrund. Der Durchmesser beträgt etwa 20-24 Kilometer. Außer Nördlingen liegen im Ries sogar noch einige kleinere Städte, darunter Harburg, Oettingen, Bopfingen und Wemding

Lange Zeit glaubte man, ein Vulkanausbruch sei die Ursache für die Entstehung des Rieskraters gewesen. Schon 1904 machte man aber einen Meteoriteneinschlag verantwortlich. Aber erst 1960 konnten amerikanische Geologen anhand von Gesteinsproben nachweisen, dass der Krater tatsächlich durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist.

Das Nördlinger Ries zählt zu den am besten erhaltenen großen „Impaktkratern“ der Erde. Selbst die Astronauten der NASA- Mission Apollo 14 absolvierten hier 1970 vor der Mondlandung ein geologisches Training.

Zum Abschluss des Tages kehren wir auf der Rückfahrt in Lauchheim zu unserem gemeinsamen Abendessen im „Roten Ochsen“ ein.

Los geht’s am 14. Oktober um 7.30 Uhr ab dem Ökumenischen Gemeindezentrum. Die Rückkehr wird etwa gegen 21.30 Uhr sein. Der Fahrpreis beträgt 40 € (inkl. Busfrühstück, Eintritt und Führungen). Anmeldungen sind ab sofort über das Pfarramt der Christuskirchengemeinde möglich.

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